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Geschichte von Feuerwehrstiefeln

In der Entwicklung der Feuerwehr gab es nicht nur Fortschritte bei den Feuerwehrautos und deren Ausstattung, sondern auch bei der Feuerwehrbekleidung, speziell den Feuerwehrstiefeln. Denn wenn man als Feuerwehrmann im Einsatz ist, benötigt man auch Feuerwehrstiefel, auf die man sich in den verschiedensten Situationen verlassen kann.

Der Feuerwehrstiefel

Nach der Norm DIN EN 15090 kann man alle Feuerwehrstiefel in zwei Typen einteilen, die Feuerwehrschlupfstiefel und die Feuerwehrschnürstiefel. Der Feuerwehrschlupfstiefel ist von Vorteil, wenn ein schnelles Ankommen am Unfallort notwendig ist. Der Stiefel bietet aber nicht nur einen schnellen Einstieg durch die seitlich angebrachte Anziehschlaufen, sondern auch ein hohes Maß an Sicherheit. Die Sicherheitsgewährleistung hat man auch bei dem Feuerwehrschnürstiefel. Er bietet zusätzlich durch das Verbundsystem von Reißverschluss und feuerresistenten Schnürsenkeln einen optimalen Halt und perfekte Anpassung an den Fuß. Das Obermaterial von Feuerwehrschnürstiefeln und Feuerwehrschlupfstiefeln besteht in den meisten Fällen aus Leder, welches wasser- sowie säureabweisend ist. Die Gummischalensohle muss hitzebeständig, aber auch öl- und benzinfest sein. Das Innenfutter der Stiefel besteht bei dem Großteil der Hersteller aus einem weichen Spezialvlies, welches wasserabweisende, atmungsaktive und auch säurebeständige Eigenschaften aufweist und oftmals auch noch Schutz vor bestimmten anderen Chemikalien bietet.

Die Normtypen

Damit aber ein Feuerwehrstiefel mit der Norm ausgezeichnet werden kann, müssen zuerst noch einige Anforderungen erfüllt werden. Hierzu gehören elektrische Eigenschaften, thermisches Verhalten oder die Eigenschaften bei Kontakt mit Chemikalien. Innerhalb der Norm kann noch zwischen drei Typen unterschieden werden. Typ 1 ist für Außeneinsätze und Brand- sowie Waldbrandbekämpfung geeignet, bietet aber jedoch keinen Durchtritts- und Zehenschutz und keinen Schutz gegen chemische Gefahren. Typ 2 bietet zwar auch keinen Schutz gegen chemische Gefahren, aber dafür ist Typ 2 für sämtliche Brandbekämpfungs- und Rettungseinsätze geeignet und der Durchtritts- und Zehenschutz ist auch gewährleistet. Typ 3 ist eine Sonderschutzversion und ist für den Einsatz bei außergewöhnlichen Risiken und Gefahrstoffeinsätze geeignet.

Der "Stiefel-Krieg"

Da die Qualität eines bestimmten Stiefelherstellers nicht der Norm entsprach, fand in den letzten Jahren der Begriff „Stiefel-Krieg“ beim Thema Feuerwehrstiefel immer häufiger Verwendung. Hierbei ging es darum, dass wegen des Normverstoßes eine Vielzahl von gerichtlichen Auseinandersetzungen unter den Feuerwehrstiefelherstellern stattfanden. Daraufhin wurden diese Stiefel von manchen Feuerwehrunfallkassen nicht mehr zugelassen und deshalb betrifft diese Problematik nun auch Feuerwehren und privat gekaufte Stiefel. Bei der Entscheidung, welcher Feuerwehrstiefel für einen der richtige ist, muss letztendlich bei den Eigenschaften persönlich abgewägt werden, ob der Feuerwehrschnürstiefel oder der Feuerwehrschlupfstiefel besser gefällt. Vor allem die Marken Haix und Jori haben ein großes Angebot im Bereich "fire" mit vielen unterschiedlichen Modellen, wie zum Beispiel dem Haix Fire Hero 2 oder dem Haix Stiefel Special Fighter.

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