Workwear

Wie pflege ich meine Arbeitsschuhe?

Arbeitsschuhe sind wesentlich stärkeren Einflüssen durch mechanische Belastungen, Abrieb und Schmutz und Staub ausgesetzt, als es Deine Schuhe im Alltag, Sport oder in der Freizeit aushalten müssen. Um eine entsprechende Lebensdauer zu erzielen, setzt das die richtige Pflege des Schuhs voraus, denn oft halten die Arbeitsschuhe bei richtiger Pflege wesentlich länger. Beim Wehrdienst wurde man fast täglich dazu angehalten, seine Einsatzstiefel zu reinigen und einzufetten. Auch dort stand Erhalt der Stiefel und deren Funktionen im Vordergrund…

Schritt 1: Allgemeines und Vorbereitung zur Reinigung

Eigentlich sollte man bereits aus eigenem Interesse täglich die Einlegesohlen der Arbeitsschuhe herausnehmen und an der Luft trocknen lassen. So lassen sich direkt unangenehme Gerüche vermeiden. In der Feuchtigkeit bilden sich Bakterien, die im besten Fall nur Käsefüsse begünstigen. Steht man fortwährend auf einer feuchten Einlage, dann kann auch Fußpilz oder ähnliches entstehen. Da helfen dann nur noch Cremen, eine Behandlung durch den Hautarzt oder schlimmeres. Ein zweites Paar Einlegesohlen ist praktisch, um täglich zu tauschen. Aber Vorsicht, die Einlegesohlen müssen zum Schuh passen, um die vorgeschriebenen Normen aufrecht zu erhalten. Um die Schuhe ordentlich zur Reinigung vorzubereiten, sollten die Schnürsenkel entnommen werden. So kann Dreck in der Lasche entfernt und entsprechende Pflegeprodukte auch an den verdeckten Stellen aufgebracht werden.

Schritt 2: Die Grundreinigung

Starke Verschmutzungen bitte vorab mit einer Bürste und lauwarmen Wasser bei mäßigem Druck vom Schuh befreien. Es gibt auch Reinigungsmittel gegen hartnäckigen Schmutz wie Zement, Beton oder Harze. Wenn man in Regionen mit sehr kalkhaltigem Wasser lebt ist der Einsatz von destilliertem Wasser ist übrigens empfehlenswert. Destilliertes Wasser kann man günstig zum Beispiel dem Kondenstrockner entnehmen.

Schritt 3: die Imprägnierung

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Elten Impra® Spray Lederpflege

Eine Behandlung mit Imprägnierspray sollte direkt nach Schritt 2 vorgenommen werden, wenn das Obermaterial der Arbeitsschuhe noch leicht feucht ist. In diesem Zustand sind die Poren des Leders noch weit geöffnet und die imprägnierende Substanz kann tiefer in das Obermaterial eindringen. Diese Pflege sollte regelmäßig vorgenommen werden, damit die Aufnahme von Wasser und Schmutz verhindert wird. Ein nasses Leder oder Textil verhindert die Atmungsaktivität bzw. die Zirkulation der Luft im Inneren der Schuhe, das Klima wird stark beeinträchtigt. Die Wirkung dieser Pflege entfaltet übrigens erst nach 24 Stunden ihre volle Wirkung.

Schritt 4: Die Lederpflege

Lederschuhe oder Lederstiefel müssen gut gepflegt sein.

Je nach Qualität der Schuhe und Nutzung ist eine regelmäßige Pflege die Grundvoraussetzung für ein langes Schuhleben. Gerade wenn Schuhe extremer Nässe ausgesetzt sind, müssen die ausgeschwemmten Bestandteile dem Leder zurückgegeben werden. Genauso setzen auch Salze, Dreck und Staub dem Leder zu. Es gibt silikonhaltige Lederpflege, die für Schuhe mit wasserdichter Membrane empfohlen wird, da diese die Poren des Leders nicht verstopft und die Grund-Atmungsaktivität des Leders nicht einschränkt. Fetthaltige Lederpflegemittel können für Volllederschuhe und Schuhe mit Lederanteil zum Feuchtigkeitsnachschub hergenommen werden. Die Schuhpflege von HAIX hat zusätzlich noch Nanoartikel enthalten, die das Sunreflect System wieder auffrischt. Dieses System reflektiert die Sonneneinstrahlung und verhindert ein zu starkes Aufheizen gerade von schwarzen Leder Arbeitsschuhen im Sommer. Grundsätzlich sollte das Schuhpflege Mittel mit einem Tuch aufgetragen und einer Bürste einpoliert werden. Wird das Leder zusätzlich noch leicht mit einem Fön aufgewärmt, können die Pflegesubstanzen noch leichter und tiefer in das Obermaterial eindringen. Nicht gepflegtes Leder verliert seine Feuchtigkeit und trocknet aus. Es wird brüchig und kann reissen, was irreparable Schäden am Arbeitsschuh bedeutet.

Schritt 5: Die Lagerung

Arbeitsschuhe aus Leder werden am Besten in luftigen und trockenen Umgebungen gelagert. Will man wirklich alles richtig machen, dann benutzt man zusätzlich einen Schuhspanner. Dieser hält die Schuhe in Form und verhindert eine Deformierung im noch warmen und feuchten Zustand. Auch Omas Trick geht bei aller Technik immer noch: einfach die Schuhe mit Zeitungspapier ausstopfen. Dadurch wird eine Bildung von Bakterien oder Schimmel vermieden, da die Zeitung die Feuchtigkeit im Inneren aufnimmt und mit dem Zeitungspapier leicht entfernt wird. Auch eine zu warme Umgebung schadet den Arbeitsschuhen. Das bedeutet, an der Luft und nicht auf der Heizung trocknen lassen.

Sollte es weitere Fragen zu Arbeitsschuhen oder Bedarf an Pflegemitteln geben, stehen wir bei GenXtreme Rede und Antwort.

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Martin