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Sicherheitsstiefel und Arbeitsstiefel für Handwerk und Industrie

Sicherheitsstiefel zählen im Handwerk oder in der Industrie oftmals zur notwendigen Arbeitskleidung und sind zum Teil zwingend im Gesetz für Arbeitsschutz vorgeschrieben. Dabei müssen sie oft unterschiedlichen Anforderungen standhalten: Manchmal müssen die Schuhe Säuren und anderen Chemikalien widerstehen, in anderen Fällen sollen sie den Träger vor dem Umknicken des Knöchels bewahren. Es handelt sich in der Regel um bequeme, hohe Schnürschuhe oder Arbeitsstiefel.

Sicherheitsstiefel für jede Anforderung – die unterschiedlichen Schutzklassen

Sicherheitsstiefel gibt es in verschiedenen Schutzklassen, die beschreiben, welcher Arbeitsschutz jeweils gewährt wird. Es gibt die folgenden Schutzklassen:

  • S1 – mit Stahlkappe oder Zehenkappe aus Verbundstoff oder Aluminium. S1P baut hierauf auf und bietet zudem einen Durchtrittschutz.
  • S2 – bietet einen Zehenschutz und bewahrt vor Wasserdurchtritt
  • S3 – ist wasserdicht, bietet einen Zehenschutz und Durchtrittsicherheit
  • S4 – bezeichnet wasserdichte Stiefel mit Zehenschutz

Welche Schutzklasse die Richtige ist, kannst Du der Berufsverordnung einer jeweiligen entnehmen. Hier sind alle wichtigen Normen zum Arbeitsschutz in Deiner Branche notiert.

Sicherheitsstiefel – das zeichnet viele aus

Viele Sicherheitsstiefel warten mit einem hohen Tragekomfort auf und sind auch beim langen Tragen bequem. Entscheidend hierfür ist das Material: Das Obermaterial ist in vielen Lagen ein textiler Werkstoff, wie beispielsweise ein strapazierfähiges Canvasgewebe, hochabriebfestes Cordura®, Mikrofaser - welche sich außergewöhnlich unproblematisch reinigen lässt - und zum Teil mit einer Gore-Tex® Membrane vereinigt. Die Membrane ist vielmals nicht bloß dazu da, durchtrittsichere Berufsschuhe wetterfest und parallel atmungsaktiv zu machen, sondern - nach Membrane - enorm atmungsaktiv.

Dem Innenfutter des Schuhs kommt hier eine besondere Bedeutung zu. Es soll antibakteriell und desinfizierend sein. Das Innenfutter unterstützt außerdem die Atmungsaktivität und hilft, Schweiß zuverlässig abführen. In einigen Fällen trägt es auch zur Kälteisolierung bei.

Die richtigen Sicherheitsstiefel finden

Welchen Arbeitsschuh Du benötigst, hängt von Deinem Arbeitsumfeld ab. Der Schuhhersteller Haix hat beispielsweise für die Bundeswehr einen Einsatzschuh für die Einöde hervorgebracht, bei dem die Gore-Tex® Membrane für eine ausgesprochen hohe und wirkungsvolle Belüftung des Einsatzschuhs sorgt.

Einige Sicherheitsstiefel verfügen über einen ganz speziellen Durchtrittschutz in Form einer Stahlzwischensohle oder einer Zwischensohle aus Kevlar. Diese Kevlarsohlen dienen der Kälteisolierung und wirken leicht abdichtend.

Dabei machen die Sohle den Sicherheitsschuh nicht steif oder unveränderlich. Nur so wird der Spagat zwischen bequemen Schuhen und Schuhen, die dem Gedanken des höchstmöglichen Arbeitsschutzes Rechnung tragen, möglich.

Sicherheitsstiefel mit unterschiedlichen Sohlen

Auch von den Schuhsohlen her gibt es beachtenswerte Unterschiede. Angefangen von dem Mischverhältnis der Sohle selber, wie beispielsweise Gummi, PU, TPU und vielem mehr, geht es ebenso zu dem Schnitt dieser Sohle, der bei einem angenehmen Schuh anatomisch ebenso wie ergonomisch sein sollte, dass bedeutet in der wahrhaftigen Form des Fußes. Die Sohle muss manchmal auch Chemikalien, Säuren oder dem Wasserdurchtritt schützen.

Ebenfalls die Hintereinanderstellung dieser Stollen oder der Profilierung macht Diverses aus. Elten Sicherheitsschuhe verpackt seinen Winterstiefeln eine weiche Gummimixtur, damit die Schuhsohle ebenso bei niedrigen Temperaturen keinesfalls verhärtet und ein 9 mm tiefes Profil für einen geschützten Stand ebenso wie Halt im Schnee und auf Eis.

In hitzeexponierten Orten benötigt der Träger eines Sicherheitsschuhs wie z. B. eine hitzebeständige Laufsohle, die wegen des Mischverhältnisses bzw. der Materialeigenschaft eine Hitzebeständigkeit von circa. 200 °Celsius besitzt und auch kurzzeitig 300 °Celsius duldet. Die Sohlen sollten rutschfest und ölbeständig sowie anstiatisch sein.

Andere Sicherheitsstiefel sollen die Gelenke entlasten und Drehbewegungen vereinfachen und Dich vor vorzeitiger Ermüdung bewahren. Manchmal enthalten die Sohlen auch Vibram, dass zusätzlich die Dämpfung und Rutschfestigkeit verbessert und beim Abrollen federt. So erhältst Du bei jedem Schritt einen Teil der Energie zurück.

Komfort ganz großgeschrieben bei Sicherheitsstiefeln

Es gibt verschiedene Arten, um eine vorteilhafte Passform des Sicherheitsschuhs zu erhalten. Begonnen bei einer Rapidebindung, die sich an den bedeutenden Stützteilen des Fußes am Stiefel existieren und unter Einsatz von einer guten Bindung einen loyalen Halt bieten. Essentiell ist in diesem Fall, dass der Sicherheitsstiefel hochklassige Schlaufen verfügt, die genauso nach Monaten und Jahren noch hält und nicht platzt.

Haix benutzt beispielsweise hochklassige Selbstschlusshaken, die sich bei dem Schnüren selbstständig öffnen und verriegeln. Demzufolge existiert kein Risiko mehr, an irgendeinem Ort unbewusst einzuhängen. Manche Erzeuger von Sicherheitsschuhen bieten genauso eine Verriegelung mittels Klettverschlüsse an. Diese sind jedoch weniger langlebig und als Schuhe mit einer sauberen Schnürung.

Klettverschluss kann eine Schnürung zusätzlich am Fußknöchel oder Mittelfuß unterstützen. Einige Sicherheitsstiefel kombinieren auch eine Schnürung mit einem Reißverschluss. Der Vorteil, einmal geschnürt lassen sich die Schuhe bequem schnell an- und ausziehen.

Achte beim Kauf Deiner Sicherheitsschuhe auch auf eine gepolsterte Stiefelzunge, die Druckstellen verhindern soll und damit den Tragekomfort erhöhen kann. Im Idealfall kannst Du auch die Schlaufen verschließen, sodass kein Tropfen an den Ösen hängen bleiben kann und Du stets trockene Füße hast.

Spezielle Systeme unterstützen die Luftzirkulation im Stiefel, bei dem die Luft über unterschiedliche atmungsaktive Filze wie noch Öffnungen in der Zunge nach außen gedrückt wird. Alternativ wird die Durchströmungsbewegung, die beim Gehen auftritt, genutzt. Ebenso hierbei wird die Feuchtigkeit aus dem Inneren zu den Lüftungsöffnungen an Schaft wie auch an Zunge durchgegeben.

Hochwertige Sicherheitsstiefel setzen ausschließlich Vollleder von Bullen ein. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Die Haut von Kühen wird durch Schwangerschaften regelmäßig gedehnt und ist daher anfälliger für Risse. Diese wiederum würden die Lebensdauer der Sicherheitsschuhe verringern.

Der Tragekomfort spielt bei vielen Herstellern eine immer größere Rolle. Eine Überkappe beispielsweise soll die rasche Abnutzung im Rahmen der Stahlkappe oder Zehenschutzkappe verhindern. Oftmals wird das Leder in diesem Bereich gedoppelt, Varianten zum Beispiel eine Überkappe aus Gummiband oder TPU existiert allerdings auch. Damit die vernähte Überkappe sich keinesfalls einfach separieren kann, sind die Nähte in diesem Bereich versenkt und dadurch stark durch Abrieb geschützt.

Sicherheitsstiefel bewahren die Füße vor dem Umknicken

Zur Vorsorge vor Umknicken baut der Produzent von Elten aus Nordrhein-Westfalen sein eigenhändig produziertes Biomex Protection System bei Sicherheitsschuhen ein. Das leichte und variable Gerüst außerhalb des Sicherheitsstiefels stabilisiert Deinen Knöchel in seinem tatsächlichen Bewegungsablauf. Damit wirst Du vor schmerzhaften Verstauchungen bewahrt. Im Kontrast zu weiteren Gelenkschutzsystemen bleibt das Gebilde von Elten angenehm leichtgewichtig und versteift Dein Gelenk des Trägers in keiner Weise.

Dank solcher versetzten Drehpunkte folgt die Biomex Protection Schaftmanschette am Sicherheitsschuh den Verschiebungen des Kniegelenks ebenso wie der Unterschenkel in Richtung Körpermitte.

Moderne Sicherheitsschuhe erinnern kaum mehr an die schweren Modelle von früher. Es gibt leichte, bequeme Arbeitsstiefel und die auch dem härtesten Arbeitstag standhalten.