Landwirtschaft & Arbeitskleidung Profi-Ausrüstung für Hof & Feld
Was braucht ein moderner Landwirt an Arbeitskleidung und Ausrüstung? Professionelle Landwirtschaft erfordert funktionale, wetterfeste Arbeitskleidung, zuverlässige Sicherheitsschuhe und robuste Berufskleidung für jeden Einsatz auf Hof und Feld. Ob Präzisionsaussaat im Frühjahr, Ernte im Hochsommer oder Stallarbeit bei Frost: Die richtige Ausrüstung schützt, hält durch und macht den Unterschied zwischen einem produktiven und einem mühsamen Arbeitstag. Hauke Jansen, Agrarbetriebswirt aus Norddeutschland, zeigt dir, worauf es ankommt.
Landwirtschaft ist ein Versprechen an die Zukunft
Landwirt / Agrarbetriebswirt – Nachhaltiger Ackerbau & Energiegewinnung.
„Wer heute noch glaubt, ein Landwirt brauche nur Muskelkraft, hat die Komplexität unserer Welt nicht verstanden.“ Hauke verbindet die tiefe Liebe zur Scholle mit dem Wissen eines Betriebswirts und dem technologischen Verständnis eines Ingenieurs. Auf seinem Familienbetrieb in Norddeutschland setzt er auf Präzisionslandwirtschaft, Humusaufbau und regenerative Energien. Die richtige Arbeitskleidung macht den Unterschied – ob bei Frost auf dem Acker oder in der Hitze der Ernte.
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Häufige Fragen zur Landwirtschaft & Arbeitskleidung
Als Landwirt benötigst du robuste, wetterfeste Arbeitskleidung für jede Jahreszeit: Sicherheitsschuhe (mindestens S3 für Maschinenbereiche), wasserabweisende Arbeitshosen, atmungsaktive Funktionsjacken und Thermobekleidung für den Winter. Handschuhe, Gehörschutz beim Maschinenumgang und eine gute Kopfbedeckung gegen Sonne und Regen gehören zur Grundausstattung. Achte auf Bewegungsfreiheit und Strapazierfähigkeit.
Der optimale Saatzeitpunkt hängt von der Kultur und dem Standort ab. Sommergetreide wie Hafer und Sommergerste kann ab März bei frostfreiem, abgetrocknetem Boden gesäet werden. Für Mais sollte die Bodentemperatur mindestens 8°C betragen (meist ab Ende April). Zuckerrüben werden ab Mitte März gedrillt. Entscheidend sind Bodentemperatur, Befahrbarkeit und die Wettervorhersage.
Bodenverdichtung vermeidest du durch angepasste Reifendrücke (Reifendruckregelanlagen nutzen), Befahrung nur bei ausreichend abgetrocknetem Boden und feste Fahrgassen. Breitreifen und Zwillingsbereifung verteilen das Gewicht besser. Zwischfrüchte mit tiefreichenden Wurzeln (z.B. Ölrettich) lockern den Unterboden biologisch. Regelmäßige Spatenproben zeigen den Zustand deines Bodens.
Für die Landwirtschaft empfehlen sich Sicherheitsschuhe der Klasse S3 mit Zehenkappe, durchtrittsicherer Sohle und wasserdichter Membran. Bei Stallarbeit ist eine rutschfeste Sohle besonders wichtig. Für Maschinenbedienung braucht man griffige Profile und guten Knöchelhalt. Achte auf leichte Materialien für lange Arbeitstage und auf einfache Reinigung, besonders bei Stallschuhen.
Zwischfrüchte wie Senf, Phacelia, Klee oder Ölrettich werden nach der Hauptkultur gesäet und überwintern auf dem Feld. Sie schützen den Boden vor Erosion, unterdrücken Unkräuter, binden Nährstoffe (besonders Stickstoff) und verbessern die Bodenstruktur. Leguminosen wie Klee fixieren zusätzlich Stickstoff aus der Luft und sparen Düngerkosten. Zwischfrüchte sind auch für Ökoregelungen und Agrarumweltmaßnahmen relevant.
Eine gute Fruchtfolge wechselt zwischen Blattfrüchten (Raps, Zuckerrüben, Kartoffeln) und Halmfrüchten (Weizen, Gerste, Roggen). Dadurch werden Krankheitszyklen unterbrochen, der Boden regeneriert sich und Nährstoffe werden besser genutzt. Leguminosen (Erbsen, Ackerbohnen) bereichern die Fruchtfolge durch Stickstofffixierung. Mindestens drei verschiedene Kulturen in der Rotation halten den Boden gesund und stabilisieren die Erträge.