Wer bei Regen und Wind draußen arbeitet, braucht eine Regenjacke, die mehr leistet als modische Outdoor-Ware: Bewegungsfreiheit im Arbeitsalltag, Haltbarkeit auf der Baustelle oder im Forst und — wo nötig — Zusatzschutz nach Norm. Das Sortiment bei GenXtreme umfasst Regenjacken von FORSBERG, PFANNER®, Blakläder und Carhartt, vom kompakten Allwettermodell bis zur zertifizierten Warn-Regenjacke.
Regenjacken für den Berufsalltag: Was zählt wirklich?
Handwerker, Forstarbeiter und alle, die regelmäßig im Freien arbeiten, stellen andere Anforderungen an eine Regenjacke als Freizeitbergsteiger. Robustheit der Außenmaterialien, versiegelte Nähte an Schultern und Ärmeln sowie eine Passform, die beim Heben und Strecken nicht einschränkt, entscheiden über Alltagstauglichkeit. Gleichzeitig muss die Jacke Körperfeuchtigkeit nach außen transportieren, damit sich darunter kein Feuchtigkeitsstau bildet.
Was bedeutet „wasserdicht" bei Arbeitsjacken?
Wasserdichtigkeit wird über die Wassersäule gemessen: Der Wert gibt an, wie viel hydrostatischen Druck ein Gewebe aushält, bevor Feuchtigkeit durchdringt. Ab 1.300 mm Wassersäule gilt ein Stoff nach DIN-Norm als wasserdicht. Für den Arbeitsalltag bei anhaltendem Regen und körperlicher Belastung sind Werte ab 10.000 mm sinnvoll; Modelle mit über 20.000 mm sind für extreme Bedingungen ausgelegt. Entscheidend neben dem Flächenmaterial: Nähte müssen versiegelt (geschweißt oder verklebt), Reißverschlüsse müssen wasserabweisend verarbeitet sein.
Atmungsaktivität: Warum der MVTR-Wert beim Arbeiten wichtiger ist als beim Wandern
Atmungsaktivität beschreibt, wie viel Wasserdampf (Körperfeuchtigkeit) ein Material pro Quadratmeter in 24 Stunden nach außen durchlässt — angegeben als MVTR-Wert in g/m²/24h. Wer körperlich schwer arbeitet, schwitzt mehr als ein gemächlicher Wanderer. Ab 10.000 g/m²/24h ist ein angenehmes Tragegefühl bei moderater Belastung möglich. Für anspruchsvollere Tätigkeiten — Forstarbeit, Dachdecken, Gerüstbau — sind Werte ab 20.000 g/m²/24h empfehlenswert. SympaTex®, eine monolithische Polymermembran ohne Poren, und StretchAir®, eine dehnbare Membrantechnologie von PFANNER®, sind Beispiele für Membranlösungen, die hohe Atmungsaktivität mit Wasserdichtigkeit verbinden.
Hardshell, 2,5-Lagen oder Allwetterjacke: Welcher Typ für welchen Einsatz?
Hardshell-Jacken (3-Lagen-Aufbau): Oberstoff, Membran und Innenfutter sind fest laminiert. Das Ergebnis ist ein robustes, langlebiges System mit hohem Abriebwiderstand — geeignet für Baustelle, Forst und andere mechanisch beanspruchte Einsätze.
2,5-Lagen-Konstruktion: Statt eines vollwertigen Futters schützt eine dünne Beschichtung die Membraninnenseite. Diese Jacken sind leichter und kompakt verstaubar, eignen sich aber besser für leichtere Tätigkeiten oder als Ergänzung zu einem Fleecemittellayer.
Allwetterjacken: Modelle wie die FORSBERG Kamrat II Funktionsjacke, die FORSBERG Skogar Allwetterjacke oder die FORSBERG Vatten Allwetterjacke kombinieren Witterungsschutz mit funktionaler Ausstattung für den ganzjährigen Arbeitseinsatz. Die FORSBERG Allwetterjacke mit Brusttasche ergänzt das Sortiment mit kompaktem Schnitt.
DWR-Imprägnierung und Pflege: Schutz dauerhaft erhalten
DWR (Durable Water Repellency) ist eine chemische Oberflächenbehandlung, die Wasser auf dem Außenstoff abperlen lässt. Nachlässt die DWR-Wirkung — erkennbar daran, dass Wasser nicht mehr abperlt, sondern Flecken bildet — schützt das darunter liegende Membransystem oft noch, arbeitet aber weniger effizient, weil das durchnässte Außenmaterial die Atmungsaktivität drosselt. Pflege: Waschen mit spezialisierten Funktionswaschmitteln, ohne Weichspüler. Wärme (vorsichtiger Trocknereinsatz laut Pflegeetikett) reaktiviert die DWR-Beschichtung.
Das Regenjacken-Sortiment bei GenXtreme im Überblick
FORSBERG Allwetterjacken
FORSBERG ist die Eigenmarke der PPE Stores GmbH und entwickelt Arbeitskleidung konsequent für handwerkliche Einsatzbedingungen. DuraMotion — die eingetragene FORSBERG-Marke für verstärkte Materialpartien, etwa an Ellbogen und Schultern — findet sich auch in ausgewählten Jackenmodellen, wo mechanische Beanspruchung konzentriert auftritt.
Zum Sortiment gehören:
- FORSBERG Kamrat II Funktionsjacke
- FORSBERG Skogar Allwetterjacke
- FORSBERG Vatten Allwetterjacke
- FORSBERG Allwetterjacke mit Brusttasche
PFANNER® Regenjacken mit Membrantechnologie
PFANNER® steht im Forstbereich und Außeneinsatz für hohe Materialstandards. Das Sortiment bei GenXtreme umfasst:
- PFANNER® wasserdichte SympaTex® Jacke — SympaTex® ist eine porenlose, monolithische Polymermembran, die Wasserdichtigkeit und Atmungsaktivität durch Moleküldiffusion erreicht statt durch physische Poren.
- PFANNER® StretchAir® Regenjacke — StretchAir® bezeichnet PFANNERs dehnbare Membrankonstruktion für erhöhte Bewegungsfreiheit.
- PFANNER® Nanoshield® Regenjacke — Nanoshield® ist PFANNERs Bezeichnung für eine hochabweisende Oberflächenbehandlung auf Nanobasis.
- PFANNER® Zipp2Zipp Warn-Regenjacke — kombiniert Wetterschutz mit Warnschutzfunktion; wo Warnschutzkleidung nach EN ISO 20471 (Hochsichtbarkeitskleidung, geregelt in drei Klassen nach Kontraststoff- und Reflexmaterialanteil) gefordert ist, etwa im Straßenbau oder bei Verkehrsabsicherung, ist dieses Modell relevant.
Blakläder und Carhartt: Handwerkliche Robustheit
Blakläder und Carhartt liefern Arbeitsjacken mit Fokus auf Langlebigkeit und Tragekomfort unter Alltagsbedingungen.
- Blakläder Regenjacke lang 4301
- Blakläder Regenjacke wasserdicht atmungsaktiv
- Blakläder wasserdichte Wetterschutzjacke 4988
- Blakläder Strickjacke mit Softshell — Softshelljacken (ein elastisches, wind- und leicht wasserabweisendes Laminatgewebe) eignen sich als Mittellayer oder für trockene Kälte, ersetzen aber keine vollwertige Regenjacke bei Starkregen.
- Carhartt SUPER DUX BONDED ACTIVE JACKET
Welches Material für welchen Einsatz
| Einsatz | Empfohlener Jackentyp | Schlüsseleigenschaft |
|---|---|---|
| Baustelle, Gerüstbau | Hardshell / 3-Lagen-Laminat | Abriebfestigkeit, versiegelte Nähte, weite Passform |
| Forst, Außenbetrieb | Allwetterjacke mit hohem MVTR-Wert | Hohe Atmungsaktivität, robuste Verstärkungen |
| Straßenbau, Verkehrsabsicherung | Warn-Regenjacke (EN ISO 20471) | Warnschutzklasse, Wasserdichtigkeit kombiniert |
| Leichte Außentätigkeit, Pausenschutz | 2,5-Lagen oder Allwetterjacke | Leichtgewicht, Packmaß |
| Kalte, trockene Bedingungen | Softshell als Mittellayer | Flexibilität, Windschutz (kein Starkregen-Schutz) |
Größen
Das Regenjacken-Sortiment bei GenXtreme umfasst Größen von XS bis 4XL, sodass der weit überwiegende Teil der Trägergruppen abgedeckt ist. Einzelne Modelle — insbesondere von PFANNER® — sind zusätzlich in Varianten erhältlich; welche Größen ein konkretes Modell abdeckt, zeigt die jeweilige Produktdetailseite.
FAQ
Was unterscheidet eine Arbeits-Regenjacke von einer Outdoor-Regenjacke?
Arbeits-Regenjacken sind auf dauerhafte mechanische Beanspruchung ausgelegt: robustere Außenmaterialien, strapazierfähigere Nähte und eine Passform, die Arbeitsbewegungen wie Heben oder Strecken nicht einschränkt. Outdoor-Modelle priorisieren Packmaß und Gewicht. Für handwerkliche Tätigkeiten sind Abriebfestigkeit und Nahtstabilität wichtiger als ein möglichst kleines Packmaß.
Welche Wassersäule braucht eine Regenjacke für die Arbeit draußen?
Regenjacken für Außenarbeiten sollten eine Wassersäule von mindestens 10.000 mm erreichen. Bei anhaltend starkem Regen, Kniend- oder Bückearbeiten — also erhöhtem Druck auf den Stoff — sind Werte ab 15.000 mm sinnvoll. Ebenso wichtig: vollständig versiegelte Nähte, da Feuchtigkeit häufig über unversiegelte Nahtstellen eindringt, bevor das Flächenmaterial versagt.
Was ist SympaTex® und warum wird es in Arbeitsjacken eingesetzt?
SympaTex® ist eine monolithische Polymermembran ohne physische Poren. Feuchtigkeitstransport funktioniert hier über Moleküldiffusion statt durch winzige Öffnungen, was die Membran unempfindlicher gegenüber Verschmutzung durch Öl oder Staub macht — ein praktischer Vorteil im Handwerk. Die PFANNER® wasserdichte SympaTex® Jacke nutzt diese Technologie.
Muss eine Warn-Regenjacke eine bestimmte Norm erfüllen?
Warnschutzkleidung, also auch Warn-Regenjacken, muss je nach Gefährdungsbeurteilung des Arbeitgebers die Anforderungen der EN ISO 20471 erfüllen. Diese Norm regelt drei Klassen von Hochsichtbarkeitskleidung nach Mindestfläche an fluoreszierendem Material und Reflexstreifen. Ob und welche Klasse erforderlich ist, legt die Gefährdungsbeurteilung fest. Die PFANNER® Zipp2Zipp Warn-Regenjacke ist auf diesen Einsatzbereich ausgerichtet.
Wie pflege ich eine Regenjacke, damit die DWR-Imprägnierung erhalten bleibt?
Regenjacken mit DWR-Imprägnierung sollten mit spezialisierten Funktionswaschmitteln ohne Weichspüler gewaschen werden, da Weichspüler die Oberflächenbehandlung angreift. Nach dem Waschen reaktiviert moderate Wärme — laut Pflegeetikett entweder im Trockner oder durch vorsichtiges Bügeln — die DWR-Schicht. Perlt Wasser nach der Pflege wieder ab, ist die Schutzfunktion intakt.
Kann ich eine Regenjacke als alleinige Winterjacke tragen?
Eine Regenjacke allein ist kein Winterschutz. Regenjacken halten Nässe und Wind ab, bieten aber in der Regel keine eigenständige Wärmeisolation. Für den Wintereinsatz kombiniert man eine Regenjacke mit einem Fleece- oder Wattierungsmittellayer. Einige Modelle — etwa bonded-Jacken wie die Carhartt SUPER DUX BONDED ACTIVE JACKET — verbinden Wetterschutz mit einem gefütterten Aufbau und sind so für kältere Bedingungen konzipiert.
Was bedeutet „Zipp2Zipp" bei PFANNER®?
Zipp2Zipp ist eine Verbindungssystem-Technologie von PFANNER®, mit der sich die Regenjacke per Reißverschluss mit einer passenden Innenjacke oder einem Mittellayer kombinieren lässt. Das ermöglicht ein modulares Schichtensystem, bei dem Wetter- und Wärmeschutz je nach Witterung getrennt oder zusammen getragen werden können — ohne dass die Jacken verrutschen oder sich am Körper verschieben.
Verfasst von Michael Korinek, Sales Management — Zuletzt aktualisiert: 24. Juni 2026


























