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Schweißtechnik WIG-Schweißen, Hochdruck-Industrietechnik & Röntgenqualität

Was macht ein zertifizierter Schweißer in der Industrietechnik? Zertifizierte Schweißer fügen Metalle unter extremer Hitze dauerhaft zusammen – von Hochdruck-Pipelines über Druckbehälter bis zu tragenden Stahlkonstruktionen. Sie beherrschen komplexe Verfahren wie WIG- und MAG-Schweißen für Edelstahl, Aluminium und Baustahl. Ihre Nähte müssen Röntgenprüfungen standhalten, da von der Qualität jeder einzelnen Naht die Sicherheit ganzer Konstruktionen abhängt. Hier findest du alles rund um professionelle Schweißtechnik, Arbeitsschutz und Industrieausrüstung.

Kofi Boateng, 35

Eine Schweißnaht ist wie eine Unterschrift.

Zertifizierter Schweißer / Spezialist für Hochdruck- & Industrietechnik.

In der Hitze lernst du, wer du bist. Kofi verbindet jahrelange Erfahrung mit absoluter Präzision – von WIG-geschweißten Edelstahlrohren in Röntgenqualität bis zu MAG-Nähten an schweren Stahlkonstruktionen im Schiffbau. Seine ruhige Hand und sein tiefes Materialwissen machen ihn zum gefragten Spezialisten für Hochdruck-Pipelines und Druckbehälter, bei denen jede Naht über die Sicherheit der gesamten Anlage entscheidet.

Zertifizierter Schweißer mit professioneller flammhemmender Schutzausrüstung

Professionell geschützt.

WIG-Schweißtechnik und Hochdruck-Industrieausrüstung für professionelle Schweißer

Technik & Präzision.

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Häufige Fragen zu Schweißtechnik & Industrietechnik

Was macht ein zertifizierter Schweißer und welche Qualifikationen braucht er?

Ein zertifizierter Schweißer verbindet Metalle dauerhaft durch verschiedene Schmelzschweißverfahren. Die 3,5-jährige Ausbildung zum Konstruktionsmechaniker oder Metallbauer bildet die Basis. Darauf aufbauend erwerben Schweißer Zertifizierungen nach DIN EN ISO 9606 für verschiedene Verfahren (WIG/141, MAG/135) und Werkstoffgruppen. Weiterbildungen zum Schweißfachmann (IWS) oder Schweißtechniker (IWT) eröffnen Führungspositionen und die Überwachung komplexer Schweißprojekte.

Was ist der Unterschied zwischen WIG- und MAG-Schweißen?

Beim WIG-Schweißen (Wolfram-Inertgas, Verfahren 141) brennt ein Lichtbogen zwischen einer nicht abschmelzenden Wolframelektrode und dem Werkstück unter Schutzgas (Argon). Es liefert höchste Nahtqualität für Edelstahl und Aluminium, ist aber langsamer. MAG-Schweißen (Metall-Aktivgas, Verfahren 135) nutzt einen abschmelzenden Draht als Elektrode unter CO2-haltigem Schutzgas. Es ist schneller und wirtschaftlicher bei Baustahl und Dickblech. Beide Verfahren werden im Industrie- und Anlagenbau kombiniert eingesetzt.

Was bedeutet Röntgenqualität bei Schweißnähten?

Röntgenqualität bedeutet, dass eine Schweißnaht der zerstörungsfreien Durchstrahlungsprüfung (RT) nach DIN EN ISO 17636 standhalt. Röntgenstrahlen durchleuchten die Naht und machen Poren, Risse, Bindefehler oder Schlackeneinschlüsse auf dem Film sichtbar. Diese höchste Qualitätsstufe ist Pflicht bei Druckbehältern, Pipelines und sicherheitsrelevanten Konstruktionen. Neben RT werden auch Ultraschall (UT), Magnetpulver (MT) und Farbeindringprüfung (PT) eingesetzt.

Warum ist Hitzemanagement beim Schweißen so wichtig?

Beim Schweißen entstehen Temperaturen von über 3.000 °C am Lichtbogen. Die ungleichmäßige Erwärmung führt zu Eigenspannungen und Verzug im Werkstück. Ohne kontrolliertes Hitzemanagement – dazu gehören Vorwärmen, Zwischenlagentemperatur und kontrolliertes Abkühlen – drohen Risse, Verformungen und Gefügeveränderungen. Besonders bei hochlegierten Stählen und dicken Wandstärken entscheidet die richtige Wärmeführung über die Festigkeit und Lebensdauer der gesamten Konstruktion.

Welche Schutzkleidung und Sicherheitsausrüstung braucht ein Schweißer?

Zur Grundausstattung gehören ein automatisch abdunkelnder Schweißhelm (Schutzstufe DIN 9–13), flammhemmende Schutzkleidung nach EN ISO 11611 (Klasse 1 oder 2), Schweißerhandschuhe aus Leder (EN 12477), Sicherheitsschuhe der Klasse S3 mit Hitzebeständigkeit und eine Lederschutzschürze. Zusätzlich sind Absaugung gegen Schweißrauch, Gehörschutz und eine Schutzbrille unter dem Helm Pflicht. Die Kleidung muss kratzfrei sein (verdeckte Druckknöpfe), um Funkenfänger zu vermeiden.

Welche Normen und Zertifizierungen sind für Schweißer wichtig?

Die wichtigste Personenzertifizierung ist DIN EN ISO 9606 (Prüfung von Schweißern für Schmelzschweißen). Sie wird alle 2–3 Jahre durch eine praktische Prüfung und Durchstrahlungsauswertung verlängert. Betriebe benötigen DIN EN ISO 3834 (Qualitätsanforderungen für das Schmelzschweißen). Für Druckgeräte gilt die Druckgeräterichtlinie (DGRL 2014/68/EU) mit Werkstoffprüfzeugnissen nach EN 10204. Im Stahlbau regelt DIN EN 1090 die Ausführung von Tragwerken.

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Schweißer-Sicherheits-Check

Alles sicher
Alle Sicherheitsprüfungen bestanden. Arbeitsplatz freigegeben.
Absaugung
Aktiv
Schutzgas
Gefüllt
Temperatur
22 °C

Nahtqualität Schnell-Check

Sichtprüfung
VT
Bestanden
Röntgenprüfung
RT
Klasse B
Nahtgüte nach ISO 5817 Bewertungsgruppe B
Gruppe DGruppe B (höchste)
Alle Prüfverfahren nach DIN EN ISO 17635 dokumentiert.

Schweißgerät Wartung & Arbeitsplatz-Checkliste

✅ Tägliche Checkliste vor Arbeitsbeginn

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